Take Me To Venice

8. August 2017

Ich war zuvor tatsächlich schon einmal in Italien.

Da das allerdings eine gefühlte Ewigkeit her ist und alles, was ich noch davon weiß auf peinlichen Fotos festgehalten ist, war es an der Zeit, meine Erinnerungen aufzufrischen.

So kam es also dazu, dass mich und meine Freunde das Reisefieber packte, wir uns zusammensetzten und einen Wimpernschlag später feststand, dass es uns dieses Mal ins sonnige Venedig verschlagen würde.

Über Venedig wusste ich bis dato eher untypische Dinge, wie beispielsweise jüdische Traditionen und die Geschichte Venedigs, architektuelle Besonderheiten oder Sagen über Murano – Glas.

Ok…nennt mich sonderbar, aber ich finde so etwas spannend!

Umso gespannter war ich jetzt, das lebendige, reale Venedig kennenzulernen.

Zwei Sachen wurden mir von sämtlichen Menschen für die Reise mit auf den Weg gegeben:

  1. Venedig stinkt
  2. Venedig platzt vor Touristen

Was Punkt 1 angeht kann ich euch beruhigen!

Natürlich riecht nicht jede Ecke rosig, aber deswegen würde ich nicht sofort von Gestank reden.

Punkt 2 hingegen ist mehr als wahr.

Es ist leicht nachzuvollziehen, warum Venedig nur noch so wenige richtige Einwohner hat.

Sämtliche Sehenswürdigkeiten und Plätze sind so überlaufen, dass man kaum einen Fuß vor dem anderen Setzen kann, geschweige denn die Sehenswürdigkeit in Ruhe bewundern.

Was jetzt gerade so dramatisch klingt, gilt allerdings nur für bekannte Plätze.

Kaum ist man um 2 Ecken gebogen, gelangt man an menschenleere, wunderschöne Plätze, Gassen und Hinterhöfe, die jeden Blick wert sind.

Ganz in Ruhe, fernab von all der Hektik gibt es so viel mehr zu entdecken, als nur Tourismus.

Genau diese Ecken sind es, in die ich mich so verliebt habe!

Ich verstehe nicht, wie einige Reisende nur das offensichtliche besuchen und dann behaupten, sie hätten alles gesehen.

Also ich habe im Sommerkleidchen mit meinen besten Freundinnen auf einem menschenleeren Platz in Venedig abgetanzt…und nicht nur ein Foto auf dem Marktplatz gemacht 😉

Auch wenn sich mein Post irgendwie in eine Moralpredigt/Lektion für die nächste Reise entwickelt hat hoffe ich, dass ihr vielleicht ein bisschen Fernweh bekommen habt!

 

Das war es dann von mir!

Stay positive – Serotonin

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